Veranstaltungen
Uhrzeit: 13:00 bis 15:00 Uhr
Die Veranstaltung findet um 13 und um 14 Uhr statt. Da der Platz begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten unter (05141) 12 45 55/56 (Sekretariat) oder -40 (Museumskasse). Das Depot der Eberhard Schlotter Stiftung befindet sich im Neuen Rathaus, Am Französischen Garten 1, im vierten Stock, Raum 401. Ein Lift ist vorhanden.
Die Führung ist kostenlos
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Nach der Entdeckung der Kernspaltung machten Wissenschaftler in verschiedenen Ländern, darunter auch im nationalsozialistischen Deutschland, politische und militärische Autoritäten auf deren militärischen Einsatzmöglichkeiten aufmerksam. Dieser Vortrag untersucht das deutsche Uranprojekt aus Kriegszeiten, das parallel zum amerikanischen Manhattan-Projekt lief. Was die Deutschen über Atomwaffen wussten und was nicht, die Auswirkungen des Krieges auf die Forschung und die Motivationen der Wissenschaftler, einschließlich der von ihnen geschaffenen Nachkriegslegenden, werden untersucht.
Mark Walker ist Inhaber der John-Bigelow-Professur für Geschichte am Union College, wo er moderne europäische Geschichte sowie die Geschichte der Wissenschaft und Technologie lehrt. Er hat das Buch „Hitlers Atombombe: Geschichte, Legende und das Erbe von Nationalsozialismus und Hiroshima“ im Wallstein Verlag veröffentlicht.
Uhrzeit: 11:00 bis 13:00 Uhr
Für alle KUKI-Termine ist eine verbindliche Anmeldung sowie eine rechtzeitige Absage bei Nichteinhalten des Termins erforderlich. Tel.: (05141) 12 45 55 oder 12 45 56
Kosten pro Teilnehmer: 6,00 EUR
Uhrzeit: 11:30 Uhr
In der öffentlichen Wahrnehmung stehen die Entdeckungen und Anwendungen der Atomforschung zwischen Verharmlosung und Verteufelung. Dies versucht die Ausstellung aufzubrechen, indem sie Fluch und Segen der Atomforschung aufzeigt, Legenden entlarvt, mit Unbekanntem überrascht und liebgewordene Gewissheiten in Frage stellt. Der Zeitbogen reicht von der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 bis zur Neutronenbombe Anfang der 1980er Jahre. Anknüpfungspunkt für das Bomann-Museum ist die Verlagerung der Uranisotopentrennung in das Seidenwerk Spinnhütte in Celle im November 1944, als die deutsche Atombombenforschung aufgrund der Bombardements der Alliierten dezentral auf ländliche Regionen verlegt wurde.
Kaum eine Entdeckung fand so schnell weltweite Verbreitung und Anwendungen wie die Röntgenstrahlen. Doch schon bald zeigte sich, dass ein allzu sorgloser Umgang mit den neuen Wunderstrahlen auch Gefahren mit sich zog. Gleiches gilt für das Radium, das in den 1920er und 1930er Jahren für Heilkraft und Vitalität stand und sogar in die Kosmetik Einzug hielt.
Die Janusköpfigkeit der Forschung wird wohl nirgendwo deutlicher als bei der Kernforschung im Zweiten Weltkrieg, die von Anfang an mit militärischen Anwendungen lockte und am Ende in die atomaren Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki führte.
Die 1950er und 1960er Jahre waren von einer Euphorie über die zukünftigen Möglichkeiten der zivilen Nutzung der Kernenergie geprägt. Gleichzeitig wuchs die Angst vor immer mächtigeren Bomben und den Folgen des ungezügelten nuklearen Wettrüstens. In Kontrast dazu stand die Trivialisierung der Atombombe in der Spielwarenindustrie oder im Zivilschutz.
Uhrzeit: 13:00 bis 15:00 Uhr
Die Veranstaltungen finden um 13 und um 14 Uhr statt. Da der Platz im Archiv begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten unter (05141) 12 45 55/56 (Sekretariat) oder -40 (Museumskasse).
Das Depot der Eberhard Schlotter Stiftung befindet sich im vierten Stock des neuen Rathauses, Am Französischen Garten 1, Raum 401. Ein Lift ist vorhanden.
Uhrzeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
Ab 14.00 Uhr ein weiteres Treffen zum Reparieren und Klönen in der museumspädagogischen Werkstatt des Bomann-Museums statt. Wieder kann bis 17.00 Uhr repariert werden, was sonst auf dem Müll landen würde. Das Museumsteam und die ehrenamtlichen Helfer sind gespannt auf die vielen heißgeliebten Schätzchen, die zum Wegwerfen zu schade sind!
Was macht man mit einer Stehlampe, die nicht mehr leuchtet? Oder mit einem Radio, das keinen Ton mehr von sich gibt? Oder mit einem zerbrochenen Holztablett? Wegwerfen? Nein Danke! In der museumspädagogischen Werkstatt hat die gute Idee aus Holland bereits viele Anhänger gefunden. So sind schon viele Alltagsgegenstände vor der Mülltonne „gerettet“ worden.
Dabei geht es in erster Linie um die Hilfe zur Selbsthilfe. Elektriker, Mechaniker und weitere „Allrounder“, helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Verschiedene Werkzeuge und Materialien sind vorhanden.
Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit: Toaster, Lampen, Fahrräder, Spielzeug, Kleinmöbel... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt!
Vorherige Anmeldung unter (05141) 12 45 06 ist erforderlich.
Uhrzeit: 11:00 bis 17:00 Uhr
Am 05. September 1926 verstarb Wilhelm Bomann – Fabrikant, Volkskundler, Ehrenbürger und Namensgeber des Bomann-Museums. Anlässlich seines 100. Todestages öffnet das Museum seine Türen zu einem Thementag. Führungen, Vorträge und Einblicke hinter die Kulissen zeigen anschaulich die vielfältigen Arbeitsfelder im Museum – vom Sammeln und Bewahren über Forschung und Vermittlung. Lernen Sie neue Perspektiven kennen und entdecken Sie, wie Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft lebendig gehalten wird.
Eintritt und Aktionen sind an diesem Tag kostenfrei. Das genaue Programm entnehmen Sie bitte unserer Homepage, dem Flyer zur Veranstaltung oder der Presse.
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Geschichten verbinden. Ob Kindheitserinnerung, besondere Erlebnisse oder kleine Alltagsgeschichten – jede Erzählung ist es wert, geteilt zu werden. Also nehmen sie Platz, genießen sie eine Tasse Kaffee und lauschen sie Geschichten und Erinnerungen.
Mitmachen kann jede und jeder, egal welchen Alters. Alle können, niemand muss eine Geschichte beitragen. Auch wer einfach zuhören mag, ist willkommen.
Uhrzeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
Ab 14.00 Uhr ein weiteres Treffen zum Reparieren und Klönen in der museumspädagogischen Werkstatt des Bomann-Museums statt. Wieder kann bis 17.00 Uhr repariert werden, was sonst auf dem Müll landen würde. Das Museumsteam und die ehrenamtlichen Helfer sind gespannt auf die vielen heißgeliebten Schätzchen, die zum Wegwerfen zu schade sind!
Was macht man mit einer Stehlampe, die nicht mehr leuchtet? Oder mit einem Radio, das keinen Ton mehr von sich gibt? Oder mit einem zerbrochenen Holztablett? Wegwerfen? Nein Danke! In der museumspädagogischen Werkstatt hat die gute Idee aus Holland bereits viele Anhänger gefunden. So sind schon viele Alltagsgegenstände vor der Mülltonne „gerettet“ worden.
Dabei geht es in erster Linie um die Hilfe zur Selbsthilfe. Elektriker, Mechaniker und weitere „Allrounder“, helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Verschiedene Werkzeuge und Materialien sind vorhanden.
Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit: Toaster, Lampen, Fahrräder, Spielzeug, Kleinmöbel... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt!
Vorherige Anmeldung unter (05141) 12 45 06 ist erforderlich.
Uhrzeit: 10:00 bis 13:00 Uhr
Stein für Stein entsteht ein Muster. Mosaike finden sich in den verschiedensten Kulturen der Welt und in unterschiedlichen Epochen. Manchmal stellen sie einfache Muster dar, manchmal komplexe Bilder. In den Osterferien können Kinder zwischen 6 und 10 Jahren diese alte Kunst im Bomann-Museum selbst entdecken. Erst wird im Sand richtig kreativ gebaut! Die Kinder können bunte Steine, Fliesenstücke, glänzendes Glas oder funkelnde Nuggets ausprobieren und eigene Muster legen. Wenn ihnen ihr kleines Kunstwerk gefällt, rühren sie gemeinsam unter fachkundiger Anleitung Beton an und übertragen ihre Ideen in einen Untersetzer gefüllt mit Beton. So wird jedes Stück zu eurem ganz persönlichen Schatz!
Da der Beton trocknen muss, verbleiben die Mosaike einige Tage im Museum. Über die Abholung informiert das Museum die Teilnehmenden direkt.
Alter: 6–10 Jahre, kostenfrei! Anmeldung: 05141/12 4555
Uhrzeit: 11:00 bis 13:00 Uhr
Für alle KUKI-Termine ist eine verbindliche Anmeldung sowie eine rechtzeitige Absage bei Nichteinhalten des Termins erforderlich. Tel.: (05141) 12 45 55 oder 12 45 56
Kosten pro Teilnehmer: 6,00 EUR
Uhrzeit: 13:00 bis 15:00 Uhr
Die Veranstaltung findet um 13 und um 14 Uhr statt. Da der Platz begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten unter (05141) 12 45 55/56 (Sekretariat) oder -40 (Museumskasse). Das Depot der Eberhard Schlotter Stiftung befindet sich im Neuen Rathaus, Am Französischen Garten 1, im vierten Stock, Raum 401. Ein Lift ist vorhanden.
Die Führung ist kostenlos
Uhrzeit: 19:00 Uhr
In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wurden zehn führende deutsche Atomforscher, darunter die Nobelpreisträger Otto Hahn, Werner Heisenberg, Max von Laue sowie Walther Gerlach und Carl Friedrich von Weizsäcker, durch eine alliierte Spezialeinheit im Rahmen der „Operation Epsilon“ gefangen genommen und anschließend auf einem Landsitz des britischen Geheimdienstes „Farm Hall“ für sechs Monate interniert und systematisch abgehört. Ziel der Abhöraktion war es, den deutschen Wissensstand zum Bau einer Atombombe herauszufinden und mehr über das Verhalten der Forscher im Dritten Reich zu erfahren. Der Vortrag wird die Bedeutung der Protokolle als zeithistorisches Dokument zur Geschichte der Atombombe erörtern und die Rolle der Internierten während des Dritten Reiches und im Nachkriegsdeutschland diskutieren.
Dieter Hoffmann ist Professor im Ruhestand am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und Mitglied der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Wissenschafts- und Physikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere die wissenschaftshistorische Biografik und die Geschichte wissenschaftlicher Institutionen
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Veranstaltung des Museumsverein Celle e.V.
Im Biedermeierhaus des Bomann-Museums hängt ein bemerkenswerter achtteiliger, moralisierender Bilderzyklus der Porträt- und Genremalerin Suzette (Susanne) Henry, geb. Chodowiecka (1763–1819). Er trägt den Titel „Die Folgen der guten und schlechten Ehe“. Dr. Silke Siebrecht-Grabig (Leiterin der Reckahner Museen in Brandenburg) stellt das interessante Leben und Werk der Künstlerin vor, deren Bilder die typische Atmosphäre des Biedermeiers einfangen – mit Fokus auf Familie, Inneneinrichtung und Kleidermode.
Ort: Kino im Bomann-Museum
Eintritt: 5,00 EUR für Mitglieder, 10,00 EUR für Nichtmitglieder.
Uhrzeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
Ab 14.00 Uhr ein weiteres Treffen zum Reparieren und Klönen in der museumspädagogischen Werkstatt des Bomann-Museums statt. Wieder kann bis 17.00 Uhr repariert werden, was sonst auf dem Müll landen würde. Das Museumsteam und die ehrenamtlichen Helfer sind gespannt auf die vielen heißgeliebten Schätzchen, die zum Wegwerfen zu schade sind!
Was macht man mit einer Stehlampe, die nicht mehr leuchtet? Oder mit einem Radio, das keinen Ton mehr von sich gibt? Oder mit einem zerbrochenen Holztablett? Wegwerfen? Nein Danke! In der museumspädagogischen Werkstatt hat die gute Idee aus Holland bereits viele Anhänger gefunden. So sind schon viele Alltagsgegenstände vor der Mülltonne „gerettet“ worden.
Dabei geht es in erster Linie um die Hilfe zur Selbsthilfe. Elektriker, Mechaniker und weitere „Allrounder“, helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Verschiedene Werkzeuge und Materialien sind vorhanden.
Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit: Toaster, Lampen, Fahrräder, Spielzeug, Kleinmöbel... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt!
Vorherige Anmeldung unter (05141) 12 45 06 ist erforderlich.
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Karl-Heinz Müller war 1943/44 der Gestapo-Chef von Toulouse, konnte sich 1944 rechtzeitig nach Deutschland absetzen und so einer Verhaftung in Frankreich entgehen. Er war von 1958 bis zu seiner Pensionierung 1971 Leiter der Celler Kriminalpolizei und lebte bis zu seinem Tod im Februar 1993 hier unbehelligt. Müller wurde nie vor Gericht gestellt und an seinen Pensionsansprüchen bis zu seinem Tod nicht gerüttelt.
Die französische Historikerin Cécile Vaissié interessierte sich dafür, wie es ihm gelang, seine Täterschaft in deutschen Entnazifizierungsverfahren zu verschleiern – auch noch, nachdem er in Frankreich 1953 in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden war.
1946 kehrte Müller in seine Heimatstadt Lüneburg zurück. Die Briten internierten ihn im ehemaligen Konzentrationslager Neuengamme. Im Entnazifizierungsverfahren unterschlug er seine Tätigkeit in Toulouse und bestritt, Mitglied der Gestapo und der SS gewesen zu sein. Schon im Mai 1948 wurde er wieder als Beamter in den Lüneburger Polizeidienst aufgenommen.
Serge Klarsfeld entdeckte in einem New Yorker Archiv Dokumente aus Toulouse, in denen Müller die Verhaftung von Juden und deren Deportation angeordnet hatte. Klarsfeld veröffentlichte dies Anfang 1978. Daraufhin nahm das Landeskriminalamt Hannover Ermittlungen auf. Bei einer erneuten Vernehmung 1978 gab Müller überraschend erstmals zu, die Gestapo in Toulouse geleitet zu haben, und bestätigte seine Unterschrift auf den von Klarsfeld vorgelegten Dokumenten.
Cécile Vaissié, geboren 1962, ist Professorin für russische, sowjetische und postsowjetische Studien an der Universität Rennes 2. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Beziehungen zwischen Macht, Kulturen und Gesellschaften im sowjetischen und postsowjetischen Raum sowie die Einflusspolitik der UdSSR und Russlands. Darüber hinaus interessiert sie sich für die Prozesse der Entnazifizierung und Entkommunisierung.
Ort: Kunstmuseum Celle. Die Referentin spricht deutsch. Veranstalter: Museumverein Celle e. V. in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V. und der RWLE Möller Stiftung.
Uhrzeit: 14:00 bis 15:30 Uhr
Klimawandel und erneuerbare Energien
Die Mädchen und Jungen erzeugen mit Doc Hu einen Treibhauseffekt im Trinkbecher, kochen mit Sonnenwärme, speichern Wärme über lange Zeit, experimentieren mit einem Photovoltaikfeld, speichern Solarstrom mit einem Kurzzeit- und einem Langzeitspeicher, gewinnen Strom aus Abfallwärme, erzeugen Wasserstoff, untersuchen eine Wasserstoff-Brennstoffzelle, experimentieren mit verschiedenen Arten von Windrädern und bauen ein Pumpspeicherkraftwerk. Wieder 90 Minuten mit 30 spannenden Experimenten für Kinder, unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Technikerinnen und Techniker von morgen.
Alter: 7–10 Jahre (mit mind. 1/2 Jahr Schulerfahrung)
Kosten pro Veranstaltung: 5,00 EUR
Zeit: 14.00–15.30 Uhr, Anmeldung: Tel. 05141/12 4555
Uhrzeit: 14:00 bis 18:00 Uhr
Man lernt nie aus! Seien es Kalligrafie, Kunsttechniken, analoge Fotografie oder Reparieren von Elektrogeräten – wenn man etwas Unbekanntes ausprobiert, entdeckt man ungeahnte Fähigkeiten und bewahrt nebenbei auch noch Wissen über Handwerks- oder Kulturtechniken. Die Workshops laden Erwachsene ein, in entspannter Atmosphäre etwas Neues auszuprobieren und mit den eigenen Händen zu begreifen.
Alter: ab 16 Jahre, Kosten pro Veranstaltung: 25,00 EUR
Anmeldung: 05141/12 4555
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Die erste Spaltung schwerer Atomkerne durch Otto Hahn, Lise Meitner und Fritz Straßmann ist eines der bedeutendsten Kapitel der Wissenschaftsgeschichte und wird repräsentiert durch ein berühmtes Exponat im Deutschen Museum.
Im Zentrum des Vortrags steht die Rekonstruktion der Berliner Experimente der 1930er Jahre. Die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit des Teams und die außergewöhnliche analytische Chemie, die im Dezember 1938 zum Nachweis der Spaltung führte, werden vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle Lise Meitners, die trotz ihrer erzwungenen Flucht ins Exil die entscheidende physikalische Erklärung für die Ergebnisse lieferte.
Zur Geschichte gehört auch historische Aufarbeitung der Entdeckung im Deutschen Museum in München. Wir untersuchen, wie die Darstellung der Originalgeräte über Jahrzehnte das Bild der Entdeckung prägte, wie Meitners Beitrag in der musealen Vermittlung lange Zeit unberücksichtigt blieb und was dies für Konsequenzen in der Betrachtung dieses Teams hatte.
Dr. Susanne Rehn-Taube ist Chemikerin und Kuratorin für Chemie am Deutschen Museum, München. Neben der Neugestaltung und der laufenden Betreuung der Chemie-Dauerausstellung ist sie für die Pflege der chemischen Sammlung zuständig. Zu den wissenschaftshistorischen Highlights ihrer Arbeit zählen die Forschung zu historischen Farbstoffen, zur Beteiligung von Frauen am wissenschaftlichen Arbeiten sowie zu Details der Entdeckung der Kernspaltung
Uhrzeit: 14:00 bis 15:30 Uhr
Klimawandel und erneuerbare Energien
Die Mädchen und Jungen erzeugen mit Doc Hu einen Treibhauseffekt im Trinkbecher, kochen mit Sonnenwärme, speichern Wärme über lange Zeit, experimentieren mit einem Photovoltaikfeld, speichern Solarstrom mit einem Kurzzeit- und einem Langzeitspeicher, gewinnen Strom aus Abfallwärme, erzeugen Wasserstoff, untersuchen eine Wasserstoff-Brennstoffzelle, experimentieren mit verschiedenen Arten von Windrädern und bauen ein Pumpspeicherkraftwerk. Wieder 90 Minuten mit 30 spannenden Experimenten für Kinder, unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Technikerinnen und Techniker von morgen.
Alter: 7–10 Jahre (mit mind. 1/2 Jahr Schulerfahrung)
Kosten pro Veranstaltung: 5,00 EUR
Zeit: 14.00–15.30 Uhr, Anmeldung: Tel. 05141/12 4555
Uhrzeit: 11:30 Uhr
In der öffentlichen Wahrnehmung stehen die Entdeckungen und Anwendungen der Atomforschung zwischen Verharmlosung und Verteufelung. Dies versucht die Ausstellung aufzubrechen, indem sie Fluch und Segen der Atomforschung aufzeigt, Legenden entlarvt, mit Unbekanntem überrascht und liebgewordene Gewissheiten in Frage stellt. Der Zeitbogen reicht von der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 bis zur Neutronenbombe Anfang der 1980er Jahre. Anknüpfungspunkt für das Bomann-Museum ist die Verlagerung der Uranisotopentrennung in das Seidenwerk Spinnhütte in Celle im November 1944, als die deutsche Atombombenforschung aufgrund der Bombardements der Alliierten dezentral auf ländliche Regionen verlegt wurde.
Kaum eine Entdeckung fand so schnell weltweite Verbreitung und Anwendungen wie die Röntgenstrahlen. Doch schon bald zeigte sich, dass ein allzu sorgloser Umgang mit den neuen Wunderstrahlen auch Gefahren mit sich zog. Gleiches gilt für das Radium, das in den 1920er und 1930er Jahren für Heilkraft und Vitalität stand und sogar in die Kosmetik Einzug hielt.
Die Janusköpfigkeit der Forschung wird wohl nirgendwo deutlicher als bei der Kernforschung im Zweiten Weltkrieg, die von Anfang an mit militärischen Anwendungen lockte und am Ende in die atomaren Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki führte.
Die 1950er und 1960er Jahre waren von einer Euphorie über die zukünftigen Möglichkeiten der zivilen Nutzung der Kernenergie geprägt. Gleichzeitig wuchs die Angst vor immer mächtigeren Bomben und den Folgen des ungezügelten nuklearen Wettrüstens. In Kontrast dazu stand die Trivialisierung der Atombombe in der Spielwarenindustrie oder im Zivilschutz.
Uhrzeit: 13:00 bis 15:00 Uhr
Die Veranstaltung findet um 13 und um 14 Uhr statt. Da der Platz begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten unter (05141) 12 45 55/56 (Sekretariat) oder -40 (Museumskasse). Das Depot der Eberhard Schlotter Stiftung befindet sich im Neuen Rathaus, Am Französischen Garten 1, im vierten Stock, Raum 401. Ein Lift ist vorhanden.
Die Führung ist kostenlos
Uhrzeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
Ab 14.00 Uhr ein weiteres Treffen zum Reparieren und Klönen in der museumspädagogischen Werkstatt des Bomann-Museums statt. Wieder kann bis 17.00 Uhr repariert werden, was sonst auf dem Müll landen würde. Das Museumsteam und die ehrenamtlichen Helfer sind gespannt auf die vielen heißgeliebten Schätzchen, die zum Wegwerfen zu schade sind!
Was macht man mit einer Stehlampe, die nicht mehr leuchtet? Oder mit einem Radio, das keinen Ton mehr von sich gibt? Oder mit einem zerbrochenen Holztablett? Wegwerfen? Nein Danke! In der museumspädagogischen Werkstatt hat die gute Idee aus Holland bereits viele Anhänger gefunden. So sind schon viele Alltagsgegenstände vor der Mülltonne „gerettet“ worden.
Dabei geht es in erster Linie um die Hilfe zur Selbsthilfe. Elektriker, Mechaniker und weitere „Allrounder“, helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Verschiedene Werkzeuge und Materialien sind vorhanden.
Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit: Toaster, Lampen, Fahrräder, Spielzeug, Kleinmöbel... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt!
Vorherige Anmeldung unter (05141) 12 45 06 ist erforderlich.
Uhrzeit: 12:00 bis 16:00 Uhr
Man lernt nie aus! Seien es Kalligrafie, Kunsttechniken, analoge Fotografie oder Reparieren von Elektrogeräten – wenn man etwas Unbekanntes ausprobiert, entdeckt man ungeahnte Fähigkeiten und bewahrt nebenbei auch noch Wissen über Handwerks- oder Kulturtechniken. Die Workshops laden Erwachsene ein, in entspannter Atmosphäre etwas Neues auszuprobieren und mit den eigenen Händen zu begreifen.
Alter: ab 16 Jahre, Kosten pro Veranstaltung: 25,00 EUR
Anmeldung: 05141/12 4555
Uhrzeit: 12:00 bis 16:00 Uhr
Man lernt nie aus! Seien es Kalligrafie, Kunsttechniken, analoge Fotografie oder Reparieren von Elektrogeräten – wenn man etwas Unbekanntes ausprobiert, entdeckt man ungeahnte Fähigkeiten und bewahrt nebenbei auch noch Wissen über Handwerks- oder Kulturtechniken. Die Workshops laden Erwachsene ein, in entspannter Atmosphäre etwas Neues auszuprobieren und mit den eigenen Händen zu begreifen.
Alter: ab 16 Jahre, Kosten pro Veranstaltung: 25,00 EUR
Anmeldung: 05141/12 4555
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Bienen sind weit mehr als nur Honiglieferanten – sie zählen zu den wichtigsten Akteuren unseres Ökosystems. Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, in die faszinierende Welt dieser kleinen, zugleich unverzichtbaren Insekten einzutauchen. Anschaulich vermittelt sie, wie eng das Leben der Bienen mit dem des Menschen verbunden ist und welche zentrale Bedeutung Honig- und Wildbienen für die Bestäubung von Pflanzen, die biologische Vielfalt und unsere Ernährung haben.
Zugleich wird die Bedeutung der Bienenhaltung und ihre enge Verbindung mit der Celler Region sichtbar. Bereits im 17. Jahrhundert entwickelte sich Celle zu einem Zentrum der Wachsindustrie.
Mit Themen wie Klimawandel, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und dem Verlust natürlicher Lebensräume eröffnet die Ausstellung vielfältige Perspektiven auf die Welt der Bienen und die Gefährdung ihrer Lebensräume. Von Bienenstich bis Biene Maja, von Pollenanalyse und Honigfälschung bis hin zur Imkerei vermittelt die Ausstellung mit Hilfe von zahlreichen Mitmachstationen auf spielerische Weise Wissen und regt zugleich zu einem nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Natur an.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Institut für Bienenkunde Celle. Gefördert vom Lüneburgischen Landschaftsverband und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Weitere Fördermittel sind beantragt.
Uhrzeit: 11:00 bis 13:00 Uhr
Für alle KUKI-Termine ist eine verbindliche Anmeldung sowie eine rechtzeitige Absage bei Nichteinhalten des Termins erforderlich. Tel.: (05141) 12 45 55 oder 12 45 56
Kosten pro Teilnehmer: 6,00 EUR
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Der Diplomphysiker und Wissenschaftshistoriker Dr. Michael Schaaf führt durch die Ausstellung.
In der öffentlichen Wahrnehmung stehen die Entdeckungen und Anwendungen der Atomforschung zwischen Verharmlosung und Verteufelung. Dies versucht die Ausstellung aufzubrechen, indem sie Fluch und Segen der Atomforschung aufzeigt, Legenden entlarvt, mit Unbekanntem überrascht und liebgewordene Gewissheiten in Frage stellt. Der Zeitbogen reicht von der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 bis zur Neutronenbombe Anfang der 1980er Jahre. Anknüpfungspunkt für das Bomann-Museum ist die Verlagerung der Uranisotopentrennung in das Seidenwerk Spinnhütte in Celle im November 1944, als die deutsche Atombombenforschung aufgrund der Bombardements der Alliierten dezentral auf ländliche Regionen verlegt wurde.
Kaum eine Entdeckung fand so schnell weltweite Verbreitung und Anwendungen wie die Röntgenstrahlen. Doch schon bald zeigte sich, dass ein allzu sorgloser Umgang mit den neuen Wunderstrahlen auch Gefahren mit sich zog. Gleiches gilt für das Radium, das in den 1920er und 1930er Jahren für Heilkraft und Vitalität stand und sogar in die Kosmetik Einzug hielt.
Die Janusköpfigkeit der Forschung wird wohl nirgendwo deutlicher als bei der Kernforschung im Zweiten Weltkrieg, die von Anfang an mit militärischen Anwendungen lockte und am Ende in die atomaren Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki führte.
Die 1950er und 1960er Jahre waren von einer Euphorie über die zukünftigen Möglichkeiten der zivilen Nutzung der Kernenergie geprägt. Gleichzeitig wuchs die Angst vor immer mächtigeren Bomben und den Folgen des ungezügelten nuklearen Wettrüstens. In Kontrast dazu stand die Trivialisierung der Atombombe in der Spielwarenindustrie oder im Zivilschutz.
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Durch die Entdeckung der Kernspaltung entstanden für die Wissenschaftler Entscheidungssituationen wie nie zuvor in der Geschichte der Erfindungen und Entdeckungen. Sollte man wissenschaftliche Neugier unterdrücken, auf die Klärung neuer Erkenntnisse verzichten, oder dem Forscherdrang freien Lauf lassen und sich damit trösten, dass die Politiker und Militärs später die richtigen Entscheidungen treffen würden? Im Mittelpunkt steht der deutsche Atomphysiker Klaus Fuchs, der 1933 in die USA emigriert war, am amerikanischen Atomwaffenprogramm mitwirkte und in den 1940er Jahren sein Wissen an die Sowjetunion weitergab. Außerdem enthält der Film zahlreiche weitere Interviews , u.a. mit Oppenheimer, Einstein, Bohr und von Weizsäcker.
Eintritt frei. Max. 60 Plätze, Anmeldung unter Tel. 05141/12 4555
Uhrzeit: 11:30 Uhr
In der öffentlichen Wahrnehmung stehen die Entdeckungen und Anwendungen der Atomforschung zwischen Verharmlosung und Verteufelung. Dies versucht die Ausstellung aufzubrechen, indem sie Fluch und Segen der Atomforschung aufzeigt, Legenden entlarvt, mit Unbekanntem überrascht und liebgewordene Gewissheiten in Frage stellt. Der Zeitbogen reicht von der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 bis zur Neutronenbombe Anfang der 1980er Jahre. Anknüpfungspunkt für das Bomann-Museum ist die Verlagerung der Uranisotopentrennung in das Seidenwerk Spinnhütte in Celle im November 1944, als die deutsche Atombombenforschung aufgrund der Bombardements der Alliierten dezentral auf ländliche Regionen verlegt wurde.
Kaum eine Entdeckung fand so schnell weltweite Verbreitung und Anwendungen wie die Röntgenstrahlen. Doch schon bald zeigte sich, dass ein allzu sorgloser Umgang mit den neuen Wunderstrahlen auch Gefahren mit sich zog. Gleiches gilt für das Radium, das in den 1920er und 1930er Jahren für Heilkraft und Vitalität stand und sogar in die Kosmetik Einzug hielt.
Die Janusköpfigkeit der Forschung wird wohl nirgendwo deutlicher als bei der Kernforschung im Zweiten Weltkrieg, die von Anfang an mit militärischen Anwendungen lockte und am Ende in die atomaren Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki führte.
Die 1950er und 1960er Jahre waren von einer Euphorie über die zukünftigen Möglichkeiten der zivilen Nutzung der Kernenergie geprägt. Gleichzeitig wuchs die Angst vor immer mächtigeren Bomben und den Folgen des ungezügelten nuklearen Wettrüstens. In Kontrast dazu stand die Trivialisierung der Atombombe in der Spielwarenindustrie oder im Zivilschutz.
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Der gebürtige Celler Michael Schaaf ist Mitkurator und Hauptleihgeber der Ausstellung. Er ist Diplomphysiker und promovierter Wissenschaftshistoriker und unterrichtet seit 2020 an der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt Mathematik und Physik. Schaaf ist Autor von "Heisenberg, Hitler und die Bombe. Gespräche mit Zeitzeugen" und u.a. Co-Autor der Brockhaus-Bände "Geschichte", "Zeitgeschichte", "Nobelpreise" und "Die Großen der Welt".
Prof. Hartwig Spitzer hat Physik studiert und anschließend in der Grundlagenforschung der experimentellen Teilchenphysik gearbeitet. In den 1980er Jahren hat er sich in der Naturwissenschaftler-Friedensbewegung engagiert und eine Forschungsgruppe zu technischen Verfahren für die Überprüfung von Rüstungskontrollabkommen geleitet. Die Arbeiten mündeten in eine Beratungstätigkeit für den Vertrag über den offenen Himmel (Open Skies).
Dr. Sebastian Pflugbeil arbeitete nach dem Physikstudium in der Akademie der Wissenschaften der DDR in der medizinischen Grundlagenforschung im Bereich Mathematik/Messtechnik
und die Wirkung und Funktion von Atomwaffen studiert. Nach Tschernobyl arbeitete er im Auftrag des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR an einer Studie über Probleme der Kernenergiepolitik der DDR mit. Als erster Westeuropäer besuchte er die Ruine von Tschernobyl und war an dem Aufbau medizinischer Fachabteilungen im Gesundheitswesens in Belarus beteiligt. 1989 war er Mitbegründer des Neuen Forums.

