Veranstaltungen
Uhrzeit: 08:00 bis 19:30 Uhr
Das Tecta Kragstuhlmuseum ist ein Museum für Möbeldesign der Moderne. Es zeigt eine umfassende Sammlung zur Geschichte des modernen Möbeldesigns mit dem Schwerpunkt der Entwicklung des Kragstuhls. Es dokumentiert mit rund 1.000 Exponaten die Entwicklung des „hinterbeinlosen Stuhls“ bis zum federnden Freischwinger. Das Spektrum der ausgestellten Künstler reicht von Walter Gropius, El Lissitzky, Mart Stam, Marcel Breuer, Alvar Aalto und Gerrit Rietveld über Ludwig Mies van der Rohe bis zu Alison und Peter Smithson und Stefan Wewerka.
Von Lauenförde geht die Fahrt in die malerische hugenottische Barockstadt Bad Karlshafen an der Weser. Sie ist ein lebendiges Denkmal einer der bedeutendsten Migrationsgeschichten Europas. Dort bleibt genügend Zeit zum individuellen Mittagessen (Selbstzahler) und zur Erkundung des Ortes. Im Herzen dieser Stadt befindet sich in einer ehemaligen Tabakfabrik das Deutsche Hugenotten-Museum, eine zentrale Anlaufstelle zur Erinnerung an Exil, Neuanfang und Integration.
Der Museumsleiter Dr. Andreas Flick führt durch die auf zwei Stockwerken präsentierte Ausstellung zur Geschichte der Hugenotten in Frankreich und Deutschland. Ein gemeinsames Kaffeetrinken im Deutschen Hugenotten-Zentrum soll diesen Tag abrunden.
Die Abfahrt in Celle an der Parkpalette am Hallenbad ist um 8.00 Uhr, die Rückkehr ca. 19.30 Uhr. Im Preis von 78,00 EUR (Nichtmitglieder 83.00 EUR) sind Fahrt, Eintritte, Führungen und Kaffeetrinken ein-geschlossen. Eine Anmeldung ist bis zum 01.03.2026 erforderlich. Die Zahl der Mitfahrenden ist auf 25 beschränkt. Anmeldung in der Geschäftsstelle des Museumsvereins, Tel. 05141/12 4512 (Mi 10.00–12.00 Uhr oder AB) oder info@museumsvereincelle.de
Uhrzeit: 11:00 Uhr
In der Reihe KUKI laden wir jeden zweiten Samstag im Monat Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren ein, mit uns in der Werkstatt zu basteln, bauen, erfinden, spielen, backen oder zu kochen. Auf die Kinder wartet immer eine spannende Aktion wie tanzende Affen, das Backen einer mittelalterlichen Pizza oder der Bau von Flößen. Und natürlich machen wir uns auch auf die Suche nach den Spuren, die diese Tätigkeiten in der Vergangenheit hinterlassen haben.
Für alle KUKI-Termine ist eine verbindliche Anmeldung sowie eine rechtzeitige Absage bei Nichteinhalten des Termins erforderlich. Tel.: (05141) 12 45 55 oder 12 45 56
Kosten pro Teilnehmer: 6,00 EUR
Uhrzeit: 11:30 Uhr
Karl Thun führt die Besucherinnen und Besucher zu dem beeindruckenden Wandgemälde des "Heidezimmers" und zur umfangreichen Gemäldesammlung im Dachgeschoss. Hier erleben die Gäste des Museums einen Spätsommertag im Jahr 1894 mit Eugen Bracht, tauchen in Walter Polzenhagens "Landschaft mit Schäfer und Schnuckenherde" ein und lassen sich von der Ausdruckskraft eines Dirk Huisken beeindrucken.
Die Führung ist kostenlos, es wird nur der Museumseintritt erhoben.
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Im Mittelpunk des Rundgangs stehen dabei die Geschichte des Gartens, seine Um- und Neugestaltung seit Celles Residenzzeit bis in die Jetztzeit - vom französischen Barockgarten zum englischen Landschaftsgarten.
Treffpunkt: Café Müller am Südwall Teilnehmerzahl max. 25 Personen.
Anmeldung für alle Termine in der Geschäftsstelle des Museumsvereins, Tel. (05141) 12 45 12 (Mi 10-12 oder AB) und info@museumsvereincelle.de
Uhrzeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
Ab 14.00 Uhr ein weiteres Treffen zum Reparieren und Klönen in der museumspädagogischen Werkstatt des Bomann-Museums statt. Wieder kann bis 17.00 Uhr repariert werden, was sonst auf dem Müll landen würde. Das Museumsteam und die ehrenamtlichen Helfer sind gespannt auf die vielen heißgeliebten Schätzchen, die zum Wegwerfen zu schade sind!
Was macht man mit einer Stehlampe, die nicht mehr leuchtet? Oder mit einem Radio, das keinen Ton mehr von sich gibt? Oder mit einem zerbrochenen Holztablett? Wegwerfen? Nein Danke! In der museumspädagogischen Werkstatt hat die gute Idee aus Holland bereits viele Anhänger gefunden. So sind schon viele Alltagsgegenstände vor der Mülltonne „gerettet“ worden.
Dabei geht es in erster Linie um die Hilfe zur Selbsthilfe. Elektriker, Mechaniker und weitere „Allrounder“, helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Verschiedene Werkzeuge und Materialien sind vorhanden.
Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit: Toaster, Lampen, Fahrräder, Spielzeug, Kleinmöbel... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt!
Vorherige Anmeldung unter (05141) 12 45 06 ist erforderlich.
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Das gibt’s doch nicht! Gab es schon, nur eben heute nicht mehr! Unendlich viel ist in der Sonderausstellung, aber auch in den Dauerausstellungen des Bomann-Museums zu entdecken. Was tat ein Abtrittanbieter mit einem Eimer in der Altstadt beruflich? Wie löschte man einen Brand auf einem Bauernhof in der Heide? Gab es Upcycling schon vor über 200 Jahren? Und wie viele Menschen passten eigentlich gleichzeitig in eine Telefonzelle? Diesen Fragen geht die Familienführung in lockerer Atmosphäre mit kleinen Rätseln, Aufgaben und Spielen nach.
Uhrzeit: 11:00 Uhr
In der Reihe KUKI laden wir jeden zweiten Samstag im Monat Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren ein, mit uns in der Werkstatt zu basteln, bauen, erfinden, spielen, backen oder zu kochen. Auf die Kinder wartet immer eine spannende Aktion wie tanzende Affen, das Backen einer mittelalterlichen Pizza oder der Bau von Flößen. Und natürlich machen wir uns auch auf die Suche nach den Spuren, die diese Tätigkeiten in der Vergangenheit hinterlassen haben.
Für alle KUKI-Termine ist eine verbindliche Anmeldung sowie eine rechtzeitige Absage bei Nichteinhalten des Termins erforderlich. Tel.: (05141) 12 45 55 oder 12 45 56
Kosten pro Teilnehmer: 6,00 EUR
Uhrzeit: 11:30 Uhr
Die Ausstellung spürt Gegenständen, Berufen, Redewendungen und Verhaltensweisen nach, die früher unseren Alltag bestimmten und als unverzichtbar galten. Manche Dinge wecken nostalgische Erinnerungen, andere muten wie Kuriositäten aus längst vergessenen Zeiten an.
Uhrzeit: 14:00 bis 18:00 Uhr
Man lernt nie aus! Seien es Kalligrafie, Drucktechniken, analoge Fotografie oder Reparieren von Elektrogeräten – wenn man etwas Unbekanntes ausprobiert, entdeckt man ungeahnte Fähigkeiten und bewahrt nebenbei auch noch Wissen über Handwerks- oder Kulturtechniken, die sonst vielleicht verloren gehen würden. Die Workshops laden ein, in entspannter Atmosphäre etwas Neues auszuprobieren und mit den eigenen Händen zu begreifen.
Kosten: 25,00 EUR, Anmeldung unter 05141/12 4555
Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr
In der öffentlichen Wahrnehmung stehen die Entdeckungen und Anwendungen der Atomforschung zwischen Verharmlosung und Verteufelung. Dies versucht die Ausstellung aufzubrechen, indem sie Fluch und Segen der Atomforschung aufzeigt, Legenden entlarvt, mit Unbekanntem überrascht und liebgewordene Gewissheiten in Frage stellt. Der Zeitbogen reicht von der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 bis zur Neutronenbombe Anfang der 1980er Jahre. Anknüpfungspunkt für das Bomann-Museum ist die Verlagerung der Uranisotopentrennung in das Seidenwerk Spinnhütte in Celle im November 1944, als die deutsche Atombombenforschung aufgrund der Bombardements der Alliierten dezentral auf ländliche Regionen verlegt wurde.
Kaum eine Entdeckung fand so schnell weltweite Verbreitung und Anwendungen wie die Röntgenstrahlen. Doch schon bald zeigte sich, dass ein allzu sorgloser Umgang mit den neuen Wunderstrahlen auch Gefahren mit sich zog. Gleiches gilt für das Radium, das in den 1920er und 1930er Jahren für Heilkraft und Vitalität stand und sogar in die Kosmetik Einzug hielt.
Die Janusköpfigkeit der Forschung wird wohl nirgendwo deutlicher als bei der Kernforschung im Zweiten Weltkrieg, die von Anfang an mit militärischen Anwendungen lockte und am Ende in die atomaren Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki führte.
Die 1950er und 1960er Jahre waren von einer Euphorie über die zukünftigen Möglichkeiten der zivilen Nutzung der Kernenergie geprägt. Gleichzeitig wuchs die Angst vor immer mächtigeren Bomben und den Folgen des ungezügelten nuklearen Wettrüstens. In Kontrast dazu stand die Trivialisierung der Atombombe in der Spielwarenindustrie oder im Zivilschutz.
Die Exponate stammen bis auf wenige Ausnahmen aus der Sammlung des Celler Wissenschaftshistorikers Dr. Michael Schaaf. Ein umfangreiches Begleitprogramm erscheint zur Ausstellungseröffnung.

