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Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, erhalten ein gesondertes Schreiben des Standesamts, in dem auf die Möglichkeit der Vaterschaftsanerkennung und bei Bedarf auf die Namensführung hingewiesen wird.

Übergeben Sie bitte dem Krankenhauspersonal nach der Geburt Ihres Kindes Ihr Stammbuch oder eine beglaubigte Abschrift aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch. Falls Sie im Ausland geheiratet haben, reichen Sie bitte die ausländische Heiratsurkunde im Original mit Übersetzung ein. Bei englischsprachigen Urkunden ist eine Übersetzung grundsätzlich nicht erforderlich. Sofern Sie nicht verheiratet sind, wird von Ihnen eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/-register oder Ihre Geburtsurkunde benötigt. Sollten Sie verwitwet oder geschieden sein, legen Sie bitte statt dessen eine beglaubigte Abschrift Ihres als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuches mit dem Vermerk über die Auflösung der Ehe vor. Um auch den Vater des Kindes sofort in den Geburtseintrag aufnehmen zu können, ist seine Vaterschaftsanerkennung erforderlich. Nähere Informationen hierzu können Sie gern beim Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe oder Standesamt erfragen.

Die Angaben in der Geburtsanzeige und im Vornamensblatt sind Grundlage für die Eintragung des Kindes im Geburtenbuch. Achten Sie daher bitte unbedingt auf vollständige und fehlerfreie Angaben. Tragen Sie den oder die von Ihnen gewählten Vornamen und den Familiennamen für das Kind möglichst eigenhändig in das Vornamensblatt ein und unterschreiben Sie es. Bitte beachten Sie, dass nach erfolgter Beurkundung eine Änderung der Vornamen nicht mehr möglich ist!

Die Geburtsurkunden können Sie im Standesamt normalerweise 6-8 Tage nach der Geburt abholen. Wir empfehlen Ihnen, sich vorab bei der zuständigen Sachbearbeiterin zu erkundigen, ob die Urkunden bereits zur Abholung bereitliegen. Die Urkunden können von der Mutter, dem Vater, der die Vaterschaft bereits anerkannt hat, oder den Großeltern in Empfang genommen werden. Für alle übrigen Personen benötigen wir eine Vollmacht der Mutter (wichtig für alle "Abholer": Personalausweis nicht vergessen!). Sie erhalten speziell für die Beantragung von KindergeldElterngeld und Mutterschaftshilfe jeweils eine gebührenfreie Geburtsurkunde.