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Struensee. Der Fall

Vom 26. Juni 2011 bis 31. März 2012 präsentiert das Residenzmuseum im Celler Schloss eine kleine Kabinettausstellung mit politischen Flugblättern der „Struenseeaffäre“ am Kopenhagener Hof 1772.
Neben ausgewählten Flugblättern aus dem herausragenden Sammlungsbestand des Celler Bomann-Museums zum Thema werden weitere Objekte und hochkarätige Leihgaben gezeigt.

Der Altonaer Arzt Johann Friedrich Struensee (1737-1772) wurde 1769 an den Hof des geisteskranken dänischen Königs Christian VII. berufen. Rasch stieg er vom Leibarzt des Königs zum einflussreichsten Mann am Kopenhagener Hof auf. De facto regierte Struensee schließlich den dänischen Staat und setzte innerhalb kürzester Zeit hunderte von politischen und sozialen Reformen durch. Nachdem in der Öffentlichkeit auch seine Affäre mit Königin Caroline Mathilde bekannt geworden war, kam es zu einer Palastrevolte und einem Scheinprozess gegen den Reformer, der mit seiner Hinrichtung in Kopenhagen im April 1772 endete.

War Struensee ein machthungriger Mensch oder wollte er ausschließlich seine reformerischen Ideen zu Gunsten der Bevölkerung durchsetzen?
Und welche Rolle spielten die Flugblätter dabei?
Erfahren Sie mehr über den „Fall Struensee“.