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Die Residenzstadt Celle darf sich seit dem 21. Oktober 2010 „Ort der Vielfalt“ nennen. Die erfolgreiche Teilnahme am gleichnamigen Programm der Bundesregierung macht´s möglich. Der damalige Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende nahm die entsprechende Urkunde im Rahmen der Ergebniskonferenz „Demokratie aktiv gestalten!“ der beiden Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ in Berlin entgegen.

Insgesamt tragen 211 Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland den Titel. „Damit wird auch unser Engagement gegen Rechtsextremismus ausgezeichnet“, freut sich Celles OB. Nette Überraschung für die Celler: Unter den Preisträgern befindet sich auch Städtepartner Quedlinburg

Integration mit hohem Stellenwert

Setzen auf Vielfalt durch Integration (von links):  Quedlinburgs OB Dr. Eberhard Brecht, Dr. Hermann
Setzen auf Vielfalt durch Integration (von links): Quedlinburgs OB Dr. Eberhard Brecht, Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend, sowie Celles OB Dirk-Ulrich Mende.

Der hohe Stellenwert, den das Thema Vielfalt und Integration in Celle einnimmt, zeigt sich  anhand  der Neugründung eines eigenen Referates für Integration in der Stadtverwaltung  im  Jahr 2009. Gestützt wird  dieses Engagement durch die jüngst vom Rat der Stadt beschlossene Bildung eines eigenen Integrationsausschusses.  Zudem ist Celle als  dritte niedersächsische Stadt  der „Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus“ beigetreten, die auf Initiative der UNESCO gebildet wurde.

Weitere Celler Aktivitäten: Entwicklung eines Integrationsleitbildes (2005), Veranstaltungen wie die Interkulturelle Woche (2008) mit über 500 Teilnehmern aus  16 Organisationen und nicht zu vergessen, der „Tag der Niedersachsen“, der 2010 in Celle stattfand und erstmals um eine „Integrationsmeile" bereichert wurde.

Darüber hinaus hat es sich die Stadtverwaltung zum Ziel gesetzt, bei Neueinstellungen mehr Migranten zu berücksichtigen und so die Vorteile durch Vielfalt zu nutzen. Auch im schulischen Bereich ist Vielfalt ein großes Thema, das unterstreichen unter anderem das KAV-Gymnasium und die GS Groß Hehlen mit ihrem Engagement als Europaschulen.