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Zu Gast bei Eberhard Schlotter

28.09.2014 bis 05.07.2015

Gert-Peter Reichert

Die Eberhard Schlotter Stiftung präsentiert erstmals eine Ausstellung der neu initiierten Reihe „Zu Gast bei Eberhard Schlotter“. Ziel der Reihe ist es, das künstlerische Umfeld Schlotters zu erschließen und so sein Werk besser als bisher in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts zu verankern. Neben Ausstellungen mit Vorläufern (z.B. Max Klinger) und Zeitgenossen (z.B. Salvador Dalí) sind auch Präsentationen von Arbeiten seiner Verwandten, Freunde und Schüler in Planung.

Zu Gast bei Eberhard Schlotter: Gert-Peter ReichertDer erste Künstler, der in dieser Reihe vorgestellt wird, ist Gert Peter Reichert. Der 1955 geborene Künstler absolvierte von 1980 bis 1984 eine profunde Ausbildung bei Eberhard Schlotter in Spanien. Anschließend lebte er als freischaffender Künstler ab 1985 in Wienhausen und übersiedelte im Jahr 2000 nach Altea, wo er sich 2001 das Leben nahm.

In der Ausstellung werden überwiegend grafische Arbeiten gezeigt, die Reicherts Auseinandersetzung mit seinem Lehrer Schlotter thematisieren, aber auch deutlich zeigen, dass er letztlich eigene Wege ging: Vor allem Texte der Dichter Joyce, Beckett, Fouqué und Schmidt inspirierten ihn zur Darstellung existentieller Fragen.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf einer Reihe von Zeichnungen, die 1988 im Zusammenhang mit einer Aufführung von „Warten auf Godot“ des Celler Schlosstheaters entstanden.

Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Führungen, einem Gespräch mit der Witwe des Künstlers, einer Theateraufführung sowie einem Radier-Workshop sind geplant.