Hilfsnavigation
Quickmenu
  • Raumschiffwelten Bildwechsler
  • SCHWARZE KUNST. Entdeckung einer Farbe im Werk von Eberhard Schlotter
  • Raumschiffwelten Bildwechsler
Seiteninhalt
02.09. - 04.11.2018

Retrospektive - Fotografien von Wolfgang Bartels

Ab dem 2. September zeigt das Bomann-Museum Celle anlässlich des 70. Geburtstages des hannoverschen Fotografen Wolfgang Bartels eine Retrospektive mit über 80 Beispielen aus seinen in Jahrzehnten entstandenen Bildern aus allen Bereichen seines umfangreichen fotografischen Schaffens.

Chinatown in Snow-Drift I Montreal 2002

Chinatown in Snow-Drift I, Montreal, 2002

Bartels lichtet Dinge und Situationen nicht einfach nur ab, sondern sucht Hintergründiges, vermittelt eine dritte Dimension, die Emotion hervorruft, Mystik oder Abstraktion berührt, Geheimnisvolles andeutet, oft die Frage nach dem Sein stellt und ins Metaphysische wirkt, lyrisch oder poetisch berührt.

Das Streben nach Abstraktion drückt sich im Weglassen überflüssiger Bildelemente aus, um sich so auf das Wesentliche zu reduzieren, sich „von Geschwätzigem“ zu befreien wie es der Fotograf Robert Häusser formulierte, der in Bartels‘ Bildern eine Seelenverwandtschaft zu seinem Werk sah.

Archaische Stufenhaus-Architektur Tias Lanzarote 2014

Archaische Stufenhaus-Architektur, Tias Lanzarote, 2014

Bartels fühlt sich seit längerem zu Mystik und Abstraktion hingezogen, beides zieht sich wie ein roter Faden durch sein fotografisches Werk. So hat er parallel zur Fotografie eine intensive Auseinandersetzung mit der Musik und dem Leben des vielleicht bedeutendsten Komponisten aller Zeiten, Johann Sebastian Bach, begonnen. In diesem Zusammenhang findet sich auch ein Bezug zur Stadt Celle: In einem Nekrolog seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach ist erwähnt, dass sein Vater 1701 in seiner Lüneburger Zeit den Wunsch geäußert habe, den durch französische Hugenotten mit ihren Barock-Oboen in die Celler Hofkapelle eingebrachten neuartigen Klang zu hören. Diese Werkgruppe enthält auch Fotos vom Celler Schloss.

Innere Einkehr St. Michaelis Lüneburg 2011

Innere Einkehr, St. Michaelis Lüneburg, 2011

Aus Überzeugung fotografiert Wolfgang Bartels noch immer analog und vergrößert seine überwiegend in Schwarz-Weiß gehaltenen Negative auf das heute selten gewordene Barytpapier in handwerklicher Perfektion. Seine Fotografien wurden in zahlreichen Ausstellungen in Museen und Galerien im In- und Ausland gezeigt.

Mbe Victoria 2000

Mbe, Victoria, 2000

Nächtlicher Passant Dresden 2004

Nächtlicher Passant, Dresden, 2004

Wachet auf ruft uns die Stimme Gaube Celler Schloss 2018

Wachet auf ruft uns die Stimme Gaube, Celler Schloss, 2018

Begleitprogramm zur Ausstellung

Interner Link zur Veranstaltung: Eröffnung der Ausstellung  SCHWARZE KUNST. Entdeckung einer Farbe im Werk von Eberhard Schlotter
03.03.2019
Einführungsvortrag der Kuratorin
,

Thema, Farbe, Form – alles hängt zusammen. Und um das equilibrio herzustellen habe ich meinen Verstand. Es wäre billig, nur aus der Farbe ablesen zu wollen.
Eberhard Schlotter, 1921–2014


Mit dem harten Licht Spaniens entdeckte Eberhard Schlotter auch die Qualitäten des Schattens und eroberte so die schwarze Farbe für seine Bildwelten. Die Varietäten von Schwarz dienten ihm nicht allein als malerische Provokation gegen die Farbenwelt, sondern halfen ihm, emotionale Extremzustände oder magische Zwischenreiche darzustellen. Motivisch stellte er Schwarz vor allem auch in der Grafik oft ins Zentrum der Aufmerksamkeit und lotete die Spielarten der Finsternis aus.

Die Gemälde und Grafiken von Eberhard Schlotter ermuntern zum Nachdenken über Wirkung und Bedeutung der unbunten Farbe Schwarz.
Daphne Mattner, Dietrun Otten

Interner Link zur Veranstaltung: Kunstworkshop
12.10.2019
,

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Auf den Spuren der Farbe Schwarz

Experimentelles Arbeiten mit verschiedenen Materialien
Leitung: Christiane Theilmann,
bildende Künstlerin, Kunstpädagogin

Anmeldung und Information
Tel. (05141)  12 45 55 oder 12 45 56